Ich habe nur die ersten zwei Wochen die einzelnen Tage gezählt, danach nicht mehr. Bei meinen früheren Anläufen wusste ich immer, wie viele Tage ich nicht geraucht hatte. Nun weiß ich das Datum, an dem ich aufgehört habe und wenn ich es nenne, wundere ich mich jedes Mal, wie schnell die Tage seit diesem Datum vergangen sind.
Wenn ich doch mal ans Rauchen denke, rufe ich mir, auch wieder mit Hilfe von Allen Carr und "Endlich Nichtraucher", einfach immer wieder ins Gedächtnis, dass ich ja nicht mehr anfange. Deshalb lohnt sich das Zählen der Tage und /oder die Gedanken an eine Zigarette nicht.
Es geht mir gut, ich kann bei Partys mit Rauchern in den Raucherräumen stehen, ohne tiefer einzuatmen als normal, rauchen zu wollen oder gar etwas zu vermissen.
Sogar meine Hände brauchte ich schon nach kurzer Zeit nicht mehr zu beschäftigen UND es ist viel besser auf Partys in einer Hand z. B. ein Getränk oder einen Snack zu halten und die Andere einfach frei zu haben.
Noch ein positiver Nebeneffekt ist das Geld, welches ich jetzt einfach mehr habe. Ich habe früher immer gesagt, dass, wenn man aufhört, nicht mehr Geld zur Verfügung hat. Das stimmt, jedoch gebe ich jetzt das Geld, welches ich seit vier Wochen durch das Nichtrauchen spare, ganz ungeniert zum Shoppen aus. Als Raucherin hätte ich dieses Geld für Zigaretten ausgegeben, ohne davon wirklich etwas zu haben. Nun rauche ich nicht mehr, also leiste ich mir davon erst mal einige Dinge, die ich sonst nicht hätte kaufen können.
